Schmieden ist ein umformendes Fertigungsverfahren. Das Material wird nicht abgetragen, sondern durch Druck- und Schlagkräfte in eine neue Form gebracht. Dabei bleibt das Volumen des Werkstücks nahezu gleich – es verändert sich nur seine Gestalt.
Man unterscheidet grob zwischen Warmumformung und Kaltumformung. Bei der Warmumformung wird der Stahl so weit erwärmt, dass er sich deutlich leichter verformen lässt. Bei der Kaltumformung arbeitet man bei Raumtemperatur, was höhere Kräfte erfordert und das Material verfestigt.
Für Lernende ist vor allem wichtig zu verstehen, dass Schmieden das innere Gefüge des Metalls beeinflusst. Ein sauber umgeformtes Werkstück verhält sich anders als ein Werkstück, das nur aus dem Vollen herausgearbeitet wurde.